Ich bin

Ich bin nicht meine Gedanken

Mir brachte die Begegnung mit Yoga eine tiefgreifende Erkenntnis:

Ich bin nicht meine Gedanken

Das bedeutet für mich, ich selbst kann beeinflussen, ob mich meine Gedanken einnehmen und leiten oder ob ich meine Gedanken verändere und mich somit zu einem freieren selbstbestimmteren Leben entscheide.

Das kritische Hinterfragen von dem, was uns vorgegeben wird, war mir schon früh ein wichtiges Anliegen. Der Drang danach, tiefer hinter die Dinge zu sehen, wie sie scheinen, oder „wie man sie eben macht, weil sie jeder so macht“, brachte mich zu meinem Studium der Philosophie. Hier traf ich auf Gleichgesinnte, die nicht alles Gegebene als wahr annahmen, sondern dahinter zu blicken verstanden. Die großen Fragen des Lebens packten mich schon früh und ließen mich besonders zu Studienzeiten das ein oder andere philosophische Werk verschlingen.

Warum bin ich hier?

Habe ich einen Sinn in dieser Welt?

Was ist meine Aufgabe?

Was ist richtig, was ist falsch?

Was ist Moral?

Was ist Freiheit?

Es ist der Weg der Selbsterkenntnis, der mich schließlich mehr und mehr zum Yoga brachte. Hier erfuhr ich gelebte Philosophie. Hier wurde Theorie zur Praxis und eine komplett neue Welt tat sich auf: Mein eigenes inneres Universum! Das berühmte Zitat des Yogis B.K.S. Iyengar bringt es wunderbar auf den Punkt:

„Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren.“

Ich habe den Wert von Yoga erfahren und mit jeder Yogapraxis erfahre ich mehr dazu. Mein Weg war somit schnell klar: ich wollte mehr wissen, mich weiterentwickeln, tiefer eintauchen. Das Erlebte verstehen.

Und so wurde ich schließlich Yogalehrerin.

Erfahre mehr über meinen Yogaweg.